Artikelausdruck von Freestyle Wuppertal


Ju-Jutsu:
(Interessengemeinschaft für Selbstverteidigung an der St. Ludgeri-Kirche Gelsenkirchen)

Jutsu-Akademie-Harms beteiligt sich am Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“

 
Die Prävention von Alkoholmissbrauch ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich auch der Sport stellt. Initiiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben sich deshalb Sportverbände zu dem Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“ zusammengeschlossen. Die Jutsu-Akademie Harms aus Gelsenkirchen beteiligt sich seit Jahren an den Aktionen mit Aufklärungsarbeit auf Weiterführungsseminaren für Kampfsportlehrer und Kampfkünstler. Hier wollen Sportler, Trainer und Betreuer ein Vorbild für eine vernünftige Lebensführung sein.
Alkohol verursacht in Deutschland bei einer großen Zahl von Menschen schwerwiegende gesundheitliche, finanzielle und seelische Probleme. Vor allem junge und labile Menschen sind gefährdet. Jugendliche bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und sie zu befähigen, ihr Leben ohne Suchtmittel zu bewältigen, ist deshalb eine wichtige Aufgabe für alle Erwachsenen, die Verantwortung für sie tragen – ob zu Hause, in der Schule oder im Sportverein. Großmeister Hermann Harms weiß, dass gerade Kampfkunstlehrer wichtige Vorbilder für Kinder und Jugendliche sind. Das betrifft auch den Konsum von Alkohol, Tabak oder Drogen. Gehen die Erwachsenen im Verein maßvoll und verantwortungsbewusst mit Alkohol um, kann sich das positiv auf die jungen Vereinsmitglieder auswirken. Mit „Alkoholfrei Sport genießen“ können Kampfsport- und Kampfkunstvereine genau hier ein wichtiges Zeichen setzen und betonen ihre Vorbildrolle für den heranwachsenden Nachwuchs. Darum beteiligt sich die Jutsu-Akademie-Harms aus Gelsenkirchen seit vielen Jahren mit großem Einsatz und Engagement an dieser Aktion.
Um sich im Sport für die Suchtprävention zu engagieren braucht man manchmal Mut und konsequentes Handeln. Für eine große Zahl von Menschen ist Alkohol der wichtigste Lebensinhalt. Sie vernachlässigen dafür soziale Beziehungen, Gesundheit und gesellschaftliches Leben. Da hilft die Sportgruppe oder Verein sich bewusst für eine geordnete und gesunde Lebensführung zu entscheiden. Das Erreichen von selbst gesteckten sportlichen Zielen in Gemeinsamkeit mit Mitmenschen baut auf und ist Charakterbildend.Erfolg macht stark und selbstbewusst! Die Substanz Alkohol zerstört oft den Familienzusammenhalt, da sich die Persönlichkeit der Abhängigen verändert. Angehörige leiden unter der Belastung und werden oft selber krank. Ungefähr acht Millionen Menschen sind als Angehörige von Alkoholabhängigen und Co-Abhängigen betroffen. Vor und während der Ausübung von Kampfsport und Kampfkunst verbietet sich der Alkoholkonsum von selbst.


Autor: heha
Artikel vom 07.07.2019, 14:53 Uhr

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